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20.04.2005 14:36 Uhr Ford-Gewinneinbruch schwächer als erwartet - Jahresausblick bestätigt DEARBORN (dpa-AFX) - Der zweitgrößte amerikanische Autokonzern Ford glaubt trotz eines heftigen Gewinneinbruchs im ersten Quartal an den Erfolg seiner vor zwei Jahren eingeleiteten Sanierung. Zwar schmolz der Gewinn je Aktie vor Sonderposten zwischen Januar und März von 96 auf 62 US-Cent kräftig zusammen. Doch die meisten Analysten hatten angesichts der schwierigen Branchensituation und den Absatzeinbußen auf dem wichtigen Heimatmarkt mit einem wesentlich stärkeren Ergebnisminus auf 39 Cent gerechnet. Ford präsentiert sich damit nach den ersten drei Monaten des Jahres deutlich gesünder als der Erzrivale General Motors, der einen Milliardenverlust ausweisen musste. Der Finanzmarkt reagierte zunächst positiv auf die Zahlen: Die Ford-Aktie kletterte am Dienstag im vorbörslichen Handel in New York um 3,45 Prozent auf 9,60 Dollar. STARKE FINANZSPARTE Wie Ford in Dearborn mitteilte, verdiente der Konzern unter dem Strich 1,21 Milliarden Dollar (Vj. 1,98 Mrd). Die Analysten hatten lediglich mit einem Überschuss von 800 Millionen Dollar gerechnet. Den Löwenanteil des Nettogewinns steuerte erneut die Finanzsparte Ford Credit Company bei (710 Mio Dollar), die unter anderem das gesamte Fahrzeug-Kredit- und Leasinggeschäft abwickelt. Auch überraschte Ford mit einem Umsatzanstieg von 44,7 auf 45,1 Milliarden Dollar (Prognose: 36,8 Mrd). 'Der Sanierungsplan, den wir 2002 aufgelegt haben, hat zu Gewinnen und einem positiven Cash-Flow geführt', sagte Vorstandschef Bill Ford. Dennoch müsse der Kurs der Kostensenkungen sowie der Qualitäts- und Modelloffensive fortgesetzt werden.VERLUST IM ZWEITEN QUARTAL MÖGLICH Ford bestätigte den Anfang des Monats reduzierten Ausblick für das Gesamtjahr. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 1,25 und 1,50 Dollar liegen. Für das laufende zweite Quartal ist der Autobauer jedoch pessimistisch: Bestenfalls werde beim Ergebnis eine schwarze Null erreicht, aber auch ein Verlust bis zu 15 Cent je Aktie sei möglich. Ford ächzt derzeit - wie die gesamte Branche - unter hohen Stahl- und Benzinpreisen, dem schwachen Dollar sowie den sündhaft teuren Renten- und Krankenversicherungskosten für seine Mitarbeiter und Rentner. Vor allem wegen der immensen Pensionslasten gerieten Ford-Anleihen in den vergangenen Wochen unter Druck.SANIERUNG EUROPA-GESCHÄFT Im Kerngeschäft Auto steigerte Ford den Umsatz binnen Jahresfrist leicht von 38,8 auf 39,3 Milliarden Dollar. Der Absatz ging dagegen von 1,788 auf 1,716 Millionen Fahrzeuge zurück. In Nordamerika fand der Konzern kein Rezept gegen die anhaltende Verkaufsschwäche: Der Vorsteuergewinn vor Sondereinflüssen schrumpfte von 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 663 Millionen Dollar zusammen. Die seit Jahren in der Krise steckende Luxuswagen-Sparte Premier Automotive Group (Jaguar, Volvo, Aston Martin, Land Rover) steckte erneut in den roten Zahlen. Dies sei aber vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen, berichtete Ford. Die Sanierung des Eurogeschäft werde auch noch im zweiten Quartal den Gewinn belasten./tb/she Weitere Topthemen20.04.14:36Ford-Gewinneinbruch schwächer als erwartet - Jahresausblick bestätigt20.04.14:32Intel vorbörslich sehr fest - Quartalbericht wirkt positiv20.04.14:01Morgan Stanley bestätigt Intel mit 'Equal-weight' - EPS '05 erhöht20.04.11:32HVB erwägt Hochstufung von MLP - Optimistischer Ausblick 200720.04.11:28HUGO BOSS startet gut ins neue Jahr - Umsatzprognose angehoben20.04.10:53Infineon fest an DAX-Spitze - Intel und SEMI-Daten positiv20.04.10:42HUGO BOSS nach Zahlen sehr stark - Erwartungen übertroffen20.04.10:19MLP gewinnen rund sieben Prozent - Ausblick für 2007 überzeugt20.04.09:48LRP bestätigt MLP nach Zahlen für 2004 mit 'Marketperformer'20.04.09:33ALTANA schwach am DAX-Ende - Citigroup senkt auf 'Sell'20.04.06:40Intel übertrifft Erwartungen und will mehr investieren19.04.23:35Intel übertrifft Erwartungen und will mehr investieren - Aktie steigt19.04.15:49Pfizer senkt Gewinnprognose für 2005 weniger stark als erwartet19.04.13:50Jenoptik-Konzern wird kleiner - Größte Tochter steht zum Verkauf19.04.12:57Springer:Kein Kommentar zu Spekulation um Saban-Ausstieg bei ProSieben Druckausgabe Abo- / Leserservice Gratis SZ-Probeabo Marktdaten - 14:29 Dax 4.214 0,23% TecDAX 507 0,15% Dow Jones 10.127 0,56% Nasdaq 1.421 0,77% Quelle: Flife Anzeige Download Bildschirm- schoner Finanzen im Überblick Infothek Konjunkturindikatoren Die wichtigsten Daten der führenden Industrienationen
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