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RENTEN Dritte Nullrunde in Folge droht Die voraussichtlich spärlichen Lohnerhöhungen in diesem Jahr bekommen auch die 20 Millionen Rentner zu spüren. Sie müssen sich 2006 auf eine weitere Nullrunde bei ihren Altersbezügen einstellen.
DDPRentnerin: Experten pessimistischer als RegierungHamburg - Trotz der Nullrunden bereits im vergangenen und in diesem Jahr stünden auch 2006 die Chancen einer Rentenerhöhung schlecht, erfuhr die 'Financial Times Deutschland' aus Kreisen der Rentenversicherung. Im Herbst hatten Finanzexperten der Kassen für das kommende Jahr noch eine Rentenerhöhung um 0,2 bis 0,3 Prozent errechnet. Die Renten werden jedes Jahr zum 1. Juli an die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter des Vorjahres angepasst. Die Bundesregierung geht zurzeit davon aus, dass Löhne und Gehälter 2005 um 1,6 Prozent zulegen. Die Mehrheit der Wirtschaftsforscher aber rechnet lediglich mit einem Plus in Höhe von 1,3 Prozent. Dies aber ist genau die Grenze, ab der auch Rentner 2006 mit einem Zuwachs rechnen könnten. Denn seit diesem Jahr dämpfen mit dem Riester-Faktor und dem Nachhaltigkeitsfaktor gleich zwei Faktoren den Anstieg der Renten automatisch um etwa 1,3 Prozentpunkte. 'Wenn die Löhne und Gehälter nicht steigen, gibt es keinen Spielraum für Zuwächse', hieß es in Kreisen der Rentenversicherer. Die Annahme der Regierung, Löhne und Gehälter würden 2005 um 1,6 Prozent zulegen, sei 'zu optimistisch'. Daher habe der Schätzerkreis der Rentenversicherung seine Berechnungen 'nach unten korrigiert'.
Für mehr information über Rentenversicherung: private altersvorsorge
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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